TSE in CashPro - HKSoftware

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Technische Sicherheitseinrichtung
CashPro mit neuer Cloud-TSE von fiskaly

Kassensicherungsverordnung (Vorgaben ab 1. Januar 2020)
Der Gesetzgeber hat mit dem Erlass des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Basisaufzeichnungen im Dezember 2016 den Grundstein für weitreichende Änderungen am Kassenplatz gelegt. Ziel dieses Gesetzes ist es, neben der manipulationssicheren Erfassung und Speicherung aller Vorgänge (Einzelaufzeichnungspflicht) auch den Finanzbehörden mehr Möglichkeiten zu geben, unangemeldete Kontrollen vor Ort durchführen zu können (Kassennachschau).

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechts- oder Steuerberatung durchführen können und wollen. Dennoch sind die nachfolgend genannten Punkte aus unserer Sicht wichtig und sollten näher beleuchtet werden.

Neue Cloud-TSE von fiskaly
Wir haben die besondere Situation in die uns der "überraschende" Zertifikatsverlust der Bundesdruckerei TSE (D-Trust GmbH)  gebracht hat in einem Kraftakt gemeistert und können zum November 2022 wieder auf eine zertifizierte Cloud-TSE von fiskaly zurückgreifen. Damit erfüllt die Kassensoftware CashPro wieder die gesetzlichen Anforderungen im Betrieb mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung.

Die Cloudlösung bringt zudem mehrere Vorteile, insbesondere im Bereich des Backups und der einfachen Implementierung. Es wird kein zusätzliches Hardwareteil mehr an der Kasse verwendet. Die Implementierung der fiskaly-TSE erfolgt komplett softwarebasiert. Zudem bieten wir mit der neuen TSE-Lösung auch die kostenlose Verfügbarkeit des elektronischen Kassenbelegs in CashPro an. Damit erhalten Sie die Möglichkeit, Ihrem Kunden einen digitalen Kassenbon über einen Kundenmonitor zur Verfügung zu stellen.
In der heutigen Zeit ein wesentlicher Beitrag zur Resourcenschonung.


Wichtige Information zur Zertifizierung des TSE-Moduls von D-Trust
"Im Juli 2022 teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf seiner Website mit, dass die Zertifizierung des TSE-Token der D-Trust GmbH zum 7. Januar 2023 ausläuft. Über diese Entscheidung des BSI hat Bundesdruckerei seine Kunden auf verschiedenen Kanälen umgehend informiert. Das sorgte in der Folge im Markt verständlicherweise für Unsicherheit – sowie die Erwartung einer möglichst schnellen Lösung der entstehenden Situation.

Obwohl D-Trust bei den Zertifizierungsprozessen nur indirekt involviert ist, versichert Ihnen Bundesdruckerei, dass das Unternehmen mit allen am System Fiskalisierung Beteiligten – den Zertifizierungsbehörden, den zuständigen Instanzen sowie dem Lieferanten der TSE-Token – seit Wochen unter Hochdruck an einer Lösung arbeitet. Das vorrangige Bestreben von Bundesdruckerei ist es dabei, den Betrieb des Tokens bis zum Ende der regulären Produktlaufzeit im Jahr 2026 zu ermöglichen. Leider liegt die Entscheidung zum weiteren Vorgehen nicht in den Händen von Bundesdruckerei, so dass das Unternehmen bislang keine genaueren Angaben zum Ablauf machen kann. Bundesdruckerei bleibt nur, Sie um Ihr Verständnis und Ihre Geduld zu bitten und Ihnen zu versichern, dass das Unternehmen sich sobald es neue Entwicklungen gibt, schnellstmöglich bei Ihnen melden wird."

Mit Schreiben vom 13. Oktober hat das Bundesfinanzministerium nunmehr mitgeteilt, dass die TSE Version 1 der Firma cv cryptovision GmbH, vertrieben unter dem Namen D-TRUST TSE-Modul (Bundesdruckerei), bis spätestens 31. Juli 2023 auszutauschen ist. Sämtliche TSE's die vor dem 7. Juli 2022 erworben und verbaut worden sind, können somit bis zu diesem Austauschdatum noch verwendet werden.

Der Bundesdruckerei-Lieferant cv cryptovision GmbH/Atos hat auf seiner Webseite https://tse-support.cryptovision.com/ ein Nachfolgeprodukt zu Ende Q1/2023 angekündigt, welches nach uns vorliegenden Informationen schnittstellenkompatibel zur bisherigen D-Trust TSE sein soll. Unabhängig der Ankündigung von cv cryptovision implementieren wir aktuell eine cloudbasierte TSE von fiskaly. Wir möchten uns in dieser Hinsicht absichern, dass in jedem Falle ab dem Jahr 2023 eine Alternative zur cryptovision TSE zur Verfügung steht. Das Vertrauen in den Hersteller cryptovision GmbH ist nachhaltig gestört, sodass wir im Grunde nicht davon ausgehen, eine Zusammenarbeit im Rahmen der TSE-Integration (TSE Version 2) in die Kassensoftware CashPro fortzusetzen.
Pflicht zur Verwendung einer Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE)
Stand: .15.10.2022

Aufgrund der Auslistung der Bundesdruckerei TSE wegen des Zertifikatablaufs zum 7. Januar 2023 implementieren wir aktuell in unsere Kassensoftware die cloudbasierte TSE-Lösung von fiskaly. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Integration, bitten aber um Verständnis, dass wir aufgrund dieses unverschuldeten Umstandes keine "Wunder" vollbringen können. In dem Prozess der Implementierung einer weiteren TSE kommt uns zum jetzigen Zeitpunkt entgegen, dass wir mit fiskaly bereits seit einigen Monaten im Hinblick auf den digitalen Kassenbon zusammenarbeiten. Aus diesem Grund sind die Schnittstellenansteuerungen für die API bereits vorhanden und können leichter umgesetzt werden. Wir gehen davon aus, dass wir spätestens zum Ende dieses Jahres (und vor Ablauf des Zertifikatablaufs) wieder über eine gesetzmäßige und vollständig zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen werden.

Verpflichtender Einsatz der technischen Sicherheitseinrichtung seit dem 30. September 2020
Nachdem wir die hardwarebasierte Variante der technischen Sicherheitseinrichtung einsetzen und diese auch lieferbar und in die Kassensoftware integriert ist, gibt es keinen ersichtlichen Grund für eine etwaige Ausnahmeregelung. Der Einsatz der TSE ist seit dem 30. September 2020 verpflichtend vorgeschrieben. Weitergehende Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums. Der seitens der Finanzverwaltungen eingeräumte neuerliche Fristtermin zum 31. März 2021 hat im Wesentlichen nur Auswirkungen für Kunden, die eine cloudbasierte Variante einsetzen und diese noch nicht zertifiziert bzw. in die Software eingearbeitet ist. Dies trifft ausdrücklich für unsere Kassensoftware CashPro nicht zu.

Bestellung der technischen Sicherheitseinrichtung
Bis zur Neuimplementierung der cloudbasierten fiskaly-TSE ist die Bestellmöglichkeit der technischen Sicherheitseinrichtung eingestellt. Für dringende Projekte haben wir in unserem Lager noch einen geringen Bestand der Bundesdruckerei TSE zur Verfügung.


Hinweis: Die Kassensysteme selbst - also Hardware bzw. Software - müssen NICHT zertifiziert werden! Nur die TSE unterliegt der Zertifizierung und die Kassensoftware muss die TSE integriert haben!  
Bei der TSE der Bundesdruckerei handelt es sich um ein Hardwareprodukt, welches am USB-Anschluss des Kassenrechners aufgesteckt wird. Daneben befinden sich derzeit auch sog. Cloudlösungen in der Zertifizierungsphase. Die in den relevanten Datenbanken von CashPro aufgezeichneten Daten werden durch diese zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung gegen nachträgliche Veränderungen geschützt. Zudem besteht eine Pflicht zur Ausgabe von Belegen. Letztlich müssen die Kassensysteme und TSEs beim Finanzamt bei Anschaffung an- und bei Außerbetriebnahme abgemeldet werden. Ebenso müssen die aufgezeichneten Daten in einem standardisierten Format - Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K) - vorliegen. Ziel der Standardisierung ist, die Definition aller relevanten Daten aus elektronischen Aufzeichnungssystemen, für die ab dem 01.01.2020 die Nutzung der gesetzlich geforderten einheitlichen digitalen Schnittstelle (§ 146a AO) gilt. Die Schnittstellendefinition des Deutschen Fachverbands für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik (DFKA e.V.) welche die geforderte Schnittstellendefinition der Finanzverwaltungen (DSFinV-K) vollständig abdeckt wird in die Kassensoftware CashPro eingearbeitet und befindet sich bereits in der Produktivumgebung.
Pflicht zur Meldung des Kassensystems beim Finanzamt
Dies muss nach dem BMF Schreiben vom November 2019 jedoch erst später erfolgen. Grund hierfür ist, dass die Meldung an das Finanzamt gemäß der gesetzlichen Regelung ausschließlich mittels eines amtlich vorgeschriebenen Vordrucks möglich ist. Dieser steht nach der letzten Meldung noch nicht zur Verfügung. Wir verweisen hier auf die Seiten des Bayerischen Landesamts für Steuern.
Wichtige Downloadlinks



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