Apr 11

Die Anerkennung von möglichen A/B-Trainer-Lizenzen hat in diesem Abrechnungsjahr zu erheblichen Missdeutungen geführt. Herr Dr. Vorleuter vom Kultusministerium hat uns deshalb gebeten, einige Punkte bei der Anerkennung von A/B-Trainer-Lizenzen richtig zu stellen. Als Grundvoraussetzung für die Anerkennung von A/B-Trainer-Lizenzen muss eine BLSV-Lizenz oder zumindest eine durch den BLSV anerkannte Übungsleiterlizenz neben der A/B-Trainer-Lizenz vorgelegt werden.

“A- und B-Trainer Fach-Lizenzen können als Zusatzlizenz nur anerkannt werden, wenn als Grundlage eine bayerische oder eine durch den BLSV anerkannte außerbayerische Übungsleiterlizenz vorliegt. Der Übungsleiter kann sowohl seine BLSV-Lizenz als auch seine Zusatzlizenz bei einem einzigen Verein einsetzen. Die Zahl der eingesetzten Lizenzen wird lediglich durch die Zahl der von ihm angebotenen Veranstaltungen begrenzt. Wenn ein Übungsleiter mehr als einen Kurs in einem Verein anbietet, darf der Verein auch mehr als eine Lizenz für diesen Übungsleiter abrechnen – sofern der Übungsleiter mehrere gültige Lizenzen besitzt.

Auch für Eishockey- und Fußball-A/B-Lizenzen (DEB/DFB) muss eine bayerische oder durch den BLSV anerkannte Übungsleiter-Ausbildung vorliegen. Ausnahme wäre, wenn nur eine gültige A/B-Lizenz eingereicht wird, aber die zugrunde liegende, bayerische oder durch den BLSV anerkannte Übungsleiterlizenz zwar vorgelegt wird, aber nicht gültig ist. In diesem Fall kann nur die A/B-Lizenz als Zusatzlizenz gewichtet werden, eine Berücksichtigung der Übungsleiterlizenz entfällt.”